About

urbanize! 2026

»RECLAIM THE STREETS!«

Öffentlicher Raum oder Verkehrsfläche, ­Asphaltwüste oder Grünraum, multifunktional oder eindimensional – die Straße ist ein Raum gesellschaftlicher Aushandlung. Immer schon war sie auch Schauplatz sozialer Kämpfe und politischer Versammlungen, ein Raum der Stadtgesellschaft. Sie ist in Bewegung, vereint Nähe und Distanz, Begegnung und Anonymität. Sie kann – je nach Gestaltung – verbinden oder trennen, in Beziehung setzen oder vereinzeln, für das Recht des Stärkeren oder für Gerechtigkeit sorgen. Mit den Anforderungen der Klimakrise, der Spaltung der Gesellschaft und dem Wachstum der Städte rückt die Straße als sozialer, ökologischer und demokratischer Möglichkeitsraum verstärkt in den Fokus einer klima- und sozial gerechten Stadtplanung.

urbanize! 2026 lädt mit Stadtforscher:innen, Aktivist:innen, Künstler:innen und Politiker:innen zum Diskurs über Notwendigkeiten und Möglichkeiten, um aus monofunktionalen Verkehrsräumen wieder lebendige, öffentliche Stadträume zu machen: Wie schaffen wir den Wandel von der auto- zur menschengerechten Stadt? Welche Möglichkeiten eröffnen sich für den Straßenraum, wenn Flächengerechtigkeit Einzug hält? Taugt die Straße (noch) als demokratischer Raum und Raum für Protest? Wie müssen Straßen und Plätze umgestaltet werden, damit die Lebensqualität für alle trotz Klimakrise steigt?

Das urbanize! Festival geht auf die Straße  – und sieht sich um: Viele positive Maßnahmen weisen den Weg in die Zukunft, doch noch dient die Straße überwiegend dem Auto. Trotz der Überhitzung der Stadt und dem massiven CO2-Ausstoß im Verkehr fällt der Abschied von der ›Motonormativität‹ schwer. Das gilt auch für Wien, wo weniger als ein Drittel der Bewohner:innen ein Auto besitzt. Wie kann der kulturelle Shift gelingen, um mit der urbanen Mobilitätswende rascher voranzukommen? Das Potenzial, aus dem Straßenraum wieder einen attraktiven, lebendigen Stadtraum zu machen, ist groß: Allein Wiens 480.000 öffentliche ­Parkplätze beanspruchen laut VCÖ etwa so viel Fläche wie die Bezirke Neubau, Josefstadt und Innere Stadt zusammen. Es wird höchste Zeit, die Straße als ­Aufenthaltsraum, als grüne Erholungs- und Spielzone und als Raum für aktive Mobilität zu beleben. Die vielen Pilot- und Vorzeigeprojekte weisen den Weg zu einem echten Wandel in der Verkehrs- und Stadtplanungspolitik. urbanize! 2026 widmet sich dem Straßenraum als öffentlichem Stadtraum: Von Grünraumgerechtigkeit und Klimaanpassung über die sozialen und gesundheitlichen Effekte der ›Motonormativität‹ – und Möglichkeiten ihrer Überwindung, bis zur Straße als Raum des Protestes, der Aushandlung, der Begegnung und des Festes reicht der vielschichtige Blick auf den Möglichkeitsraum Straße.

Join us and Reclaim the Streets!

ZUR PROGRAMMÜBERSICHT


Festivalreader dérive N°105: Die Straße als Stadtraum

Die Straße gehört zur Geschichte der Stadt wie die Rille zur Schallplatte, ist im Editorial der 2013 erschienenen, fünfzigsten Ausgabe von dérive zu lesen, deren Schwerpunkt damals der ›Straße‹ gewidmet war. Und daran hat sich natürlich nichts geändert. Das Problem – wie wir alle seit Langem wissen: Die Schallplatte, die abgespielt wird, ist in der Regel immer die gleiche – motorisierter Individualverkehr. Die 105. Ausgabe von ­dérive – Zeitschrift für Stadtforschung erspart es sich, dieses Drama neuerlich einer Kritik zu unterziehen, sondern zeigt Alternativen auf und diskutiert die Schritte, die unternommen werden – und werden müssen–, um aus dem Verkehrsraum Straße wieder einen lebendigen Stadtraum zu machen. Die Vorteile für die Stadtbevölkerung – insbesondere von wachsenden und von der Klimaerwärmung besonders betroffenen Städten wie Wien – sind offensichtlich und zahlreich: mehr Platz, weniger Lärm, bessere Luft, weniger Hitze, weniger Unfälle, höhere Aufenthaltsqualität, lebendigere öffentliche Räume, mehr Umsatz für lokale Geschäfte … es gibt viel zu gewinnen, wenn wir den Straßenraum neu verteilen.

Darüber hinaus war und ist die Straße immer auch ein Ort von Politik und Protest. Die Reclaim the Streets (RTS) Bewegung nutzte ausgehend von Großbritannien die Straße gleichzeitig als Stadt- und Protestraum mit Paraden, Partys und radikalen Aktionen. Rave-Kultur traf auf Öko-Bewegung und Aufstand gegen den Thatcherismus. Oliver Pohlisch schaut zurück und überlegt, ob und was wir von RTS für gegenwärtige Proteste lernen können. Well worth reading!

dérive N°105: Die Straße als Stadtraum ist um 11 € bei urbanize!, auf derive.at im dérive Kiosk und im wohlsortierten Buchhandel erhältlich.


urbanize! Festival

Im Jahr 2010 hat dérive - Verein für Stadtforschung erstmals zu einem urbanize! Festival geladen, konzipiert als Jubiläumsreihe anlässlich von 10 Jahre dérive - Zeitschrift für Stadtforschung. Das überaus positive Echo auf diese ersten urbanize! Veranstaltungen hat der Verein als Auftrag verstanden, weiterhin einmal pro Jahr Stadtforscher:innen, Planer:innen, Aktivist:innen und Künstler:innen sowie zunehmend auch engagierte Stadtmacher:innen aus Politik und Verwaltung zu Austausch und Wissenstransfer rund um urbanistische Themenstellungen zu versammeln.

Die Idee, die vielfältigen Blickwinkel auf die Stadt als Œuvre (Henri Lefebvre), als alltägliches Werk ihrer Bewohnerinnen und Bewohner, aus der Welt der akademischen Beschäftigung in den realen Raum der Stadt zu übertragen, bleibt Motor und Ausgangspunkt für die jährliche Programmierung des Festivals. Augenhöhe, Teilhabe, Barriere-Abbau zwischen Expert:innen am Podium und Expert:innen im Publikum und das Schaffen von Räumen für Austausch und Kennenlernen, in denen gemeinsam gedacht, gelacht, gestritten und gefeiert werden kann, ist ein zentrales Anliegen. Dafür bedient sich urbanize! einer Vielzahl an Formaten aus Wissenschaft, Kunst und Alltag: Ausstellungen und künstlerische Aktionen, Stadterkundungen zu Fuß und mit dem Rad, Performances und Interventionen im öffentlichen Raum, Workshops und Vorträge, Diskussionen und Vernetzungs-Foren, Film und Musik. Die Methode des situationistischen dérive, des sich Treibenlassens und Abschweifens, ist Impulsgeberin für das Festival als Forschungsreise durch Disziplinen, Themen, Formate und Orte. Ziel von urbanize! war und ist Menschen zusammen zu bringen, sie zu ermächtigen, zu irritieren und zu stimulieren – zu einem vielschichtigen Denken und Handeln auf dem Weg zu einer Stadt für alle.

Ein urbanize! Festival besteht immer aus der Hardware der Veranstaltungen und der Software des sozialen Raumes, der Gespräche, des Austausches und der Interaktion. Die Veranstaltungen sind bis auf wenige, rar gesäte Ausnahmen kostenfrei zu besuchen und die gesamte Dramaturgie trachtet danach, einen möglichst offenen und demokratischen Raum zu schaffen. Das Festival will unterschiedliches Wissen und unterschiedliche Menschen miteinander in Beziehung bringen, weil es mit Jane Jacobs daran glaubt, dass die Stadt nur dann Chancen für alle bietet, wenn sie auch von allen gemacht wird.

Wenn die Rechnung aufgeht, erzeugt urbanize! als temporäres Stadtlabor einen Raum der produktiven Verunsicherung und des utopischen Überschusses, einen Raum der Aneignung und eine Bühne für Vorstellungen einer möglichen anderen Welt und einer gerechteren und lebenswerten Stadt.

Die Nachwirkungen sind ebenso vielfältig wie für uns Festivalmacher:innen nicht messbar. Sie arbeiten sich äußerst selten zu uns durch und treten nur manchmal greifbar in Erscheinung. Etwa wenn die Post eine Urban Graphic Novel bringt, versehen mit einer Dankeskarte für die Inspiration. Manchmal werden uns Abschlussarbeiten zugesandt, die sich um das Recht auf Stadt drehen, mit Verweis auf urbanize! als Ideengeberin. Immer wieder bekommen wir Besuch von Kurator:innen und Stadtmacher:innen aus anderen europäischen Städten, die sich mit uns austauschen möchten, um in ihrer Stadt ähnliches ins Leben zu rufen. Oder wir erfahren zufällig, dass sich Festivalgäste bei urbanize! kennen gelernt haben, um Jahre später gemeinsam Kunst- und Forschungsprojekte zu realisieren. Am öftesten aber gibt es Feedback an der Festival-Bar, wo weiter diskutiert und reflektiert wird.

urbanize! ist ein Reallabor des Denkens, das 2025 zum 16. Mal Fragen in den Raum wirft, um gemeinsam Antworten in Theorie und Praxis zu finden. Es ist unser Beitrag zur Selbstermächtigung und Selbstorganisierung und damit zu einer lebendigen und demokratischen Stadtgesellschaft. Schon immer hat das Festival ein Ausrufezeichen im Titel getragen als Aufforderung sich einzumischen, einzugreifen, einzufordern und zu gestalten: urbanize! urbanisieren sie sich!

urbanize! Int. Festival für urbane Erkundungen wird seit 2010 von dérive - Verein für Stadtforschung in Wien, Berlin (2018) und Hamburg (2016) veranstaltet. Der Verein ist auch Herausgeber von dérive - Zeitschrift für kritische Stadtforschung und produziert mit Radio dérive einen Podcast zur Stadt.


Radio dérive

FESTIVAL HÖREN

Seit 2011 präsentiert dérive mit seinem Radio-Podcast auf Radio Orange 94.0 Beiträge zum Stadtraum als Ort der Verdichtung und als Seismograph gesellschaftlicher Entwicklungen. Jährlich zum urbanize! Festival stürzt sich die dérive-Radioredaktion ins Festivalgeschehen, berichtet vom proppenvollen Festival-Alltag und bittet Festivalgäste und Festivalbesucher:innen vors Mikrofon. 2026 sendet die Radioredaktion wieder live – mit Interviews mit Stadtforscher:innen, Aktivist:innen und Künstler:innen, Highlights aus dem Festivalalltag und Hinweisen zum Programm. Tune in!

urbanize! Festivalradio live vor Ort und auf Orange 94.0:
Mi, 14. OKT, 17:00–18:00: Live vom urbanize! Festival 2026
Do, 15. OKT, 17:00–18:00: Live vom urbanize! Festival 2026
Sa, 17. OKT, 15:00–16:00: Live vom urbanize! Festival 2026

Live im Radio oder per Stream auf www.o94.at
Nachhören: www.derive.at/radio

Redaktion Festivalradio: Lene Benz, Katharina Egg, Clemens Joham, Theresa Kacerovsky, Heidi Trimmel, Sandra Voser, Laura Wagner.


Festivalpartner:in

Reallabor Straße – Das Social Design Studio der Angewandten

Universitäten und die Straße sind nicht unabhängig voneinander zu denken. Eine Universität, die sich als gesellschaftskritisch versteht und verstehen muss, im Interesse einer emanzipatorischen, einer verändernden, einer aufrechten und verantwortungsvollen Praxis in der Lehre, in der Kunst, in der Wissenschaft, in der Kooperation, in den Plänen und Aussichten, braucht die Straße. Wenn sich die Angehörigen der Universitäten auf die Straße begeben, wird auch sichtbar, dass Lehre, Forschung und Wissenschaft, ob nun in der Kunst oder in den Ingenieurwissenschaften, nicht und nie außerhalb einer Gesellschaft stehen. Universitäten beschäftigen sich mit gesellschaftlichen Themen und Dringlichkeiten und sind zugleich Teil davon. Sie machen sich verantwortlich für die Möglichkeiten einer Zukunft, die – auch aus Sicht des Social Design Studios – nur inklusiv und gesellschaftlich gedacht werden kann. Die Straße ist für uns Austragungsort, um die Bedeutung von Bildung vor die institutionellen Türen zu bringen und sie ist zugleich Reallabor, das unsere Denkroutinen herausfordert oder auch bisweilen produktiv scheitern lässt. Die Methoden, die Themen, die Fragen, die Anliegen und Wünsche, die uns treiben und motivieren, sind nicht anzupacken, ohne die Universität immer auch aus der Sicht der Straße zu betrachten und als Ressource einzusetzen. Wir bemühen uns um kritische und zugleich produktive Distanz zur eigenen Institution, und fragen danach, welchen Anteil eine und unsere Universität an der Stadt hat, in der sie sich nicht nur befindet, sondern in und mit der sie handelt? So unterschiedlich die Projekte, die im Social Design Studio realisiert werden, auch sind, so verschieden die Disziplinen und Zugänge, die sich hier treffen, so verbindet sie doch ›die Straße‹, als Ort der Transformation, als Raum für Unerwartetes, als Platz für Austausch und Solidarität, als ein Gebiet, das Planung unterliegt und sie doch zugleich immer unterläuft oder schärft oder auch ordentlich vorantreibt – bottom up!

Die Straße lässt sich als Synonym für demokratische Freiheiten verstehen und gerade deswegen gilt unser genauer Blick den schleichenden und genauso vehementen Veränderungen, die dieses zentrale Nervensystem auf Konsum und Ordnung reduzieren. Die Klimakrise ­bedroht die Gesundheit der Stadtbewohner:innen, die der menschlichen wie der aller darüber hinaus, sie vertreibt auch die Öffentlichkeit aus der Öffentlichkeit. Das Social Design Studio und alle, die diesem angehören, sieht sich in der Verpflichtung, aufmerksam zu bleiben, wenn sich Straßen nicht mehr auftun als Medien urbaner Qualitäten und Freiheiten, sondern zu einer teuren Bühne der Ausgrenzung, Ungerechtigkeit und Diskriminierung geraten.

Brigitte Felderer,
für das Social Design Studio

socialdesign.ac.at
@social_design_studio_vienna


Festivalpartner:in

Kunst im öffentlichen Raum Wien

Ohne die Auseinandersetzung mit essenziellen Fragen, die die Gesellschaft betreffen, ist Kunst im öffentlichen städtischen Raum heute nicht denkbar. Am Schnittpunkt von Kunst, Gesellschaft und Politik agierend, arbeiten Künstler:innen in diesem Feld mit allen ­Facetten ästhetischer Gestaltungsmittel und Methoden – immer mit dem Blick auf die Stadt und deren Akteur:innen. Kunst im öffentlichen Raum Wien (KÖR Wien) plant, ermöglicht und vermittelt permanente wie temporäre künstlerische Projekte im ­öffentlichen Raum von Wien. Der Anspruch von KÖR Wien ist, Kunst als einen selbstverständ­lichen Bestandteil in der Mitte der Gesellschaft zu verankern. Dabei gilt es, der Kunst eine aktive Rolle an der Gestaltung von Stadt und ihrer pluralistischen Identität einzuräumen, den öffentlichen Raum als Ort des kulturellen wie politischen Austauschs zu verstehen und einem breiten Publikum Teilhabe an der Kunst zu ermöglichen. KÖR Wien schafft kulturelle Handlungsräume, konkrete Kunst-Orte genauso wie geistige Freiräume. Dazu braucht es grenzübergreifendes Denken wie auch die Offenheit für experimentelle Prozesse.

Seit 2024 fungiert die Stadt Wien Kunst GmbH als Trägergesellschaft und als organisatorisches Dach für die Institution. KÖR Wien lobt Wettbewerbe aus und setzt ­Projekte um, vergibt Förderungen, kooperiert mit Institutionen und konzipiert Vermittlungsprogramme. Zu den Aktionsfeldern gehören Kunst und Bau-Projekte für Wohnbauten, U-Bahnstationen und Bahnhöfe oder Platzgestaltungen genauso wie temporäre Einzelprojekte, Themenreihen und Projekte im Bereich der Erinnerungskultur. Ein alle drei Jahre wechselnder Fachbeirat – bestehend aus Künstler:innen, Kurator:innen und Architekt:innen – bewertet eingereichte Projektvorhaben und nominiert Künstler:innen für Wettbewerbe.

Für die fünfte Kooperation mit urbanize! versammelt der Künstler, Aktivist und Stadt­forscher Tomash Schoiswohl Kolleg:innen und Mitstreiter:innen zur festlichen Demonstration und Parade MATZ ÜBER am Matzleinsdorfer Platz. Seit über 20 Jahren begleitet er ­diesen oft negativ konnotierten Ort mit seiner künstlerischen Praxis im öffentlichen Raum. Er initiierte Aktionen und Diskussionen auf der Verkehrsinsel, Konzerte und Ausstellungen im ehemaligen Feuerwerkshäuschen, Filmdrehs und Filmabende. Dabei entstanden ­Zukunftskonzepte für einen demokratischeren Verkehrsknoten mit sozialen und ­kulturellen Einrichtungen, mit grünen und autonomen Freiräumen. Vor dem Hintergrund des ­aktuellen U-Bahn-Ausbaus und den damit einhergehenden baulichen Veränderungen demonstriert MATZ ÜBER für einen solchen radikal anderen, visionären ­Verkehrsknoten jenseits von Autoverkehr, Konsum und ­Gentrifizierung.

www.koer.or.at


dérive – Zeitschrift für Stadtforschung

dérive – Zeitschrift für Stadtforschung erscheint seit Sommer 2000 vierteljährlich und versteht sich als internationaler und interdisziplinärer Beitrag zur kritischen Stadtforschung. Die Redaktion thematisiert globale (urbane) Problemstellungen und analysiert sie im lokalen Kontext, um Aufschlüsse über die gegenwärtige Stadtentwicklung zu geben. Herausgeber der Zeitschrift ist die unabhängige Plattform derive – Verein für Stadtforschung mit Sitz in Wien.

Der Ansatz von dérive ist multiperspektivisch, interdisziplinär und gesellschaftskritisch. Die Redaktion kooperiert bei der Erstellung von Schwerpunktheften sowohl mit WissenschaftlerInnen und Forschungsgruppen unterschiedlichster Disziplinen (Architektur, Stadt-, Raum- und Landschaftsplanung, Ökonomie, Soziologie, Geographie, Europäische Ethnologie, Philosophie, Politik- und Kulturwissenschaften, u.a.m.), als auch mit StadtaktivistInnen und KünstlerInnen. Diese berichten in dérive über weltweite urbane Entwicklungen und zeigen in fundierter und kritischer Auseinandersetzung Zukunftsperspektiven für das städtische Leben auf.

Alle bisher erschienen dérive-Ausgaben gibt's im dérive Kiosk, unserem online-Shop, zu kaufen, sowie ein Probeheft zum kostenfreien Download.