© Sarah Glück / dérive

Das war urbanize! 2019


Mit über 2700 Besucher*innen ging das urbanize! Festival 2019 nach 5 Tagen voller Programm an 14 Festivalorten am 13. Oktober zu Ende: Unter dem Motto »Alle Tage Wohnungsfrage« eröffnete urbanize! ein Stadtlabor mit 43 Diskussionen, Workshops, Gesprächen, Stadterkundungen, Filmen, Vernetzungsforen, Ausstellungen und Performances, bei denen diskutiert, gehört, mitgestaltet, Wissen ausgetauscht, gewohntes infrage gestellt, gelernt, experimentiert, gelacht, getanzt und gefeiert wurde – vielen Dank euch allen für ein großartiges Festival!
Zu den urbanize! 2019 Festival Impressionen


© urbanize! / s-e-r.at

Alle Tage Wohnungsfrage


urbanize! wird 10 und eröffnet ein Stadtlabor zur Wohnungsfrage: Vom Roten Wien zu heutigen Wohnbau-Alternativen lädt das Festival mit Vorträgen und Diskussionen, Filmen und Foren, Stadtspaziergängen, Workshops, Ausstellung und Performances zum Mitmachen und Mitdenken ein: Wie wollen wir wohnen? Wie miteinander leben? Baut Wohnen Stadt? Was heißt eigentlich leistbar? Wer gewinnt im globalen Wohnopoly? Wie geht Leben ohne Wohnraum? Wieviel Klima steckt im Wohnbau? Welche Wohnmodelle braucht die Zukunft?


© Rasande Tyskar

Wohnen als Menschenrecht: Alternativen wider die Wohnungskrise in Theorie und Praxis


Im Wohnen und Wohnbau bilden sich gesellschaftliche Vorstellungen, Geschlechterbilder und Ungleichheit ab. Der Grundriss als Spiegel von Familienvorstellungen und Möglichkeitsräumen, das Organisations- und Finanzierungsmodell als Inklusionsmaschine oder Bedrohung für das Recht auf Wohnen. urbanize! erkundet Strategien gegen die Wohnungskrise und Alternativen fürs Wohnen in Theorie und Praxis.


© Deutsche Wohnen & Co Enteignen

Die Workshops des Festivals: Stadt machen - hands on!


Die Stadt für alle ist nicht einfach, sie wird gemacht: urbanize! lädt zum Workshop-Programm rund ums Wohnen: Von Kampagne-Strategien für Mieter*innen und Werkzeuge für die Selbstorganisierung bis zu Luftdaten selber messen und Haushaltsgeräte selbst reparieren statt wegschmeißen. Anmelden und Stadt selber machen!


© Amelie Schlemmer-@Social Design

Social Design Studio: Wohnen. Eine Wanderausstellung im 10.


Das Social Design Studio der Angewandten führt mit einer mehrsprachigen Wanderausstellung durch den 10. Bezirk. Wer den wandernden Inhalten folgt, erfährt mehr übers Wohnen in Favoriten, in Wien und anderswo. Die Zahlen und Daten im lokalen wie internationalen Vergleich konfrontieren, berühren und regen in ihrer Unmittelbarkeit zu Diskussion und Austausch an. Unterwegs öffnen sich private Wohnungen, Höfe und Stiegenhäuser – die Bewohner*innen teilen ihre Wohnwirklichkeiten und -träume.


© dérive

dérive - ZEITSCHRIFT FÜR STADTFORSCHUNG N°77 (Okt-Dez 2019)


Darüber, was wohnen eigentlich ist, kann man ausufernde Debatten führen. Dass uns die Wohnungsfrage beschäftigt, seit Wohnraum zur Ware geworden ist, ist hingegen unumstritten. 1844 hat Friedrich Engels über die verheerende Wohnsituation der »arbeitenden Klasse in England« geschrieben, heute befinden wir uns in einer Situation, in der Wohnraum mit hohen Profiten immer schneller gehandelt wird. Stark steigende Mieten führen zu Verdrängung und Obdachlosigkeit: Die Wohnungsfrage steht wieder auf der Tagesordnung.

Die aktuelle dérive-Ausgabe greift als vertiefender Reader zum Festivalthema unterschiedliche Aspekte der aktuellen Situation an den Wohnungsmärkten auf. Sie stellt Mieter*innenkämpfe und selbstorganisierte Hausprojekte vor, analysiert den Wohnungsdiskurs von Rechts, fragt nach der Situation von Obdach- und Wohnungslosen in Wien und analysiert ganz generell, wie Wohnen zur Ware wurde.

Erhältlich beim Festival, auf derive.at sowie im wohlsortierten Buchhandel



urbanize! Ein Festival als Stadtlabor


urbanize! eröffnet ein Reallabor des Denkens und Handelns, das 2019 zum 10. Mal Fragen in den Raum wirft, um gemeinsam Antworten in Theorie und Praxis zu finden. Das urbanize! Stadtlabor ist ein Beitrag zur Selbstermächtigung und Selbstorganisierung und damit zu einer lebendigen und demokratischen Stadtgesellschaft. Schon immer hat das Festival ein Ausrufezeichen im Titel getragen als Aufforderung sich einzumischen, einzugreifen, einzufordern und zu gestalten: urbanize! urbanisieren sie sich!


© Institut für Alltagsforschung

Künstlerische Positionen zum Wohnen: Willkommen im Film-Kunst-Musik-Stadtlabor!


Künstlerische Strategien in der Stadtforschung eröffnen neue Ansichten und Einsichten: Die Wohnungsfrage aus dem Blickwinkel von Film, Kunst und Musik verspricht Unterhaltung und Erkenntnis abseits klassischer Forschung. Von Wanderausstellung bis Alltagsforschung, von Wohnlabor bis Human AutoCAD, von Performance bis Live-Vertonung und Auflegerei – die Wohnungsfrage braucht viele Antworten.


© Bikes and Rails

Stadtspaziergänge zu Wohnen und Wohnbau: Vom Roten Wien bis heute


Die urbanize! Stadterkundungen geben Einblick in die Wohnbaupolitik des Roten Wien, begehen den öffentlichen Raum als Wohnzimmer der Stadt, besuchen ausgesuchte Projekte und führen durch die aktuelle Entwicklung im Sonnwendviertel. Wie baut Wohnen Stadt? Wo kommen Arbeit und Freizeit unter? Wie (über)lebt man ohne Wohnraum? Und welche Wohnmodelle braucht die Zukunft? Begrenzte Teilnehmerzahl – Anmeldung!


© Sarah Glück / dérive

Das war urbanize! 2019


Mit über 2700 Besucher*innen ging das urbanize! Festival 2019 nach 5 Tagen voller Programm an 14 Festivalorten am 13. Oktober zu Ende: Unter dem Motto »Alle Tage Wohnungsfrage« eröffnete urbanize! ein Stadtlabor mit 43 Diskussionen, Workshops, Gesprächen, Stadterkundungen, Filmen, Vernetzungsforen, Ausstellungen und Performances, bei denen diskutiert, gehört, mitgestaltet, Wissen ausgetauscht, gewohntes infrage gestellt, gelernt, experimentiert, gelacht, getanzt und gefeiert wurde – vielen Dank euch allen für ein großartiges Festival!
Zu den urbanize! 2019 Festival Impressionen


© dérive

dérive - ZEITSCHRIFT FÜR STADTFORSCHUNG N°77 (Okt-Dez 2019)


Darüber, was wohnen eigentlich ist, kann man ausufernde Debatten führen. Dass uns die Wohnungsfrage beschäftigt, seit Wohnraum zur Ware geworden ist, ist hingegen unumstritten. 1844 hat Friedrich Engels über die verheerende Wohnsituation der »arbeitenden Klasse in England« geschrieben, heute befinden wir uns in einer Situation, in der Wohnraum mit hohen Profiten immer schneller gehandelt wird. Stark steigende Mieten führen zu Verdrängung und Obdachlosigkeit: Die Wohnungsfrage steht wieder auf der Tagesordnung.

Die aktuelle dérive-Ausgabe greift als vertiefender Reader zum Festivalthema unterschiedliche Aspekte der aktuellen Situation an den Wohnungsmärkten auf. Sie stellt Mieter*innenkämpfe und selbstorganisierte Hausprojekte vor, analysiert den Wohnungsdiskurs von Rechts, fragt nach der Situation von Obdach- und Wohnungslosen in Wien und analysiert ganz generell, wie Wohnen zur Ware wurde.

Erhältlich beim Festival, auf derive.at sowie im wohlsortierten Buchhandel


© urbanize! / s-e-r.at

Alle Tage Wohnungsfrage


urbanize! wird 10 und eröffnet ein Stadtlabor zur Wohnungsfrage: Vom Roten Wien zu heutigen Wohnbau-Alternativen lädt das Festival mit Vorträgen und Diskussionen, Filmen und Foren, Stadtspaziergängen, Workshops, Ausstellung und Performances zum Mitmachen und Mitdenken ein: Wie wollen wir wohnen? Wie miteinander leben? Baut Wohnen Stadt? Was heißt eigentlich leistbar? Wer gewinnt im globalen Wohnopoly? Wie geht Leben ohne Wohnraum? Wieviel Klima steckt im Wohnbau? Welche Wohnmodelle braucht die Zukunft?



urbanize! Ein Festival als Stadtlabor


urbanize! eröffnet ein Reallabor des Denkens und Handelns, das 2019 zum 10. Mal Fragen in den Raum wirft, um gemeinsam Antworten in Theorie und Praxis zu finden. Das urbanize! Stadtlabor ist ein Beitrag zur Selbstermächtigung und Selbstorganisierung und damit zu einer lebendigen und demokratischen Stadtgesellschaft. Schon immer hat das Festival ein Ausrufezeichen im Titel getragen als Aufforderung sich einzumischen, einzugreifen, einzufordern und zu gestalten: urbanize! urbanisieren sie sich!


© Rasande Tyskar

Wohnen als Menschenrecht: Alternativen wider die Wohnungskrise in Theorie und Praxis


Im Wohnen und Wohnbau bilden sich gesellschaftliche Vorstellungen, Geschlechterbilder und Ungleichheit ab. Der Grundriss als Spiegel von Familienvorstellungen und Möglichkeitsräumen, das Organisations- und Finanzierungsmodell als Inklusionsmaschine oder Bedrohung für das Recht auf Wohnen. urbanize! erkundet Strategien gegen die Wohnungskrise und Alternativen fürs Wohnen in Theorie und Praxis.


© Institut für Alltagsforschung

Künstlerische Positionen zum Wohnen: Willkommen im Film-Kunst-Musik-Stadtlabor!


Künstlerische Strategien in der Stadtforschung eröffnen neue Ansichten und Einsichten: Die Wohnungsfrage aus dem Blickwinkel von Film, Kunst und Musik verspricht Unterhaltung und Erkenntnis abseits klassischer Forschung. Von Wanderausstellung bis Alltagsforschung, von Wohnlabor bis Human AutoCAD, von Performance bis Live-Vertonung und Auflegerei – die Wohnungsfrage braucht viele Antworten.


© Deutsche Wohnen & Co Enteignen

Die Workshops des Festivals: Stadt machen - hands on!


Die Stadt für alle ist nicht einfach, sie wird gemacht: urbanize! lädt zum Workshop-Programm rund ums Wohnen: Von Kampagne-Strategien für Mieter*innen und Werkzeuge für die Selbstorganisierung bis zu Luftdaten selber messen und Haushaltsgeräte selbst reparieren statt wegschmeißen. Anmelden und Stadt selber machen!


© Bikes and Rails

Stadtspaziergänge zu Wohnen und Wohnbau: Vom Roten Wien bis heute


Die urbanize! Stadterkundungen geben Einblick in die Wohnbaupolitik des Roten Wien, begehen den öffentlichen Raum als Wohnzimmer der Stadt, besuchen ausgesuchte Projekte und führen durch die aktuelle Entwicklung im Sonnwendviertel. Wie baut Wohnen Stadt? Wo kommen Arbeit und Freizeit unter? Wie (über)lebt man ohne Wohnraum? Und welche Wohnmodelle braucht die Zukunft? Begrenzte Teilnehmerzahl – Anmeldung!


© Amelie Schlemmer-@Social Design

Social Design Studio: Wohnen. Eine Wanderausstellung im 10.


Das Social Design Studio der Angewandten führt mit einer mehrsprachigen Wanderausstellung durch den 10. Bezirk. Wer den wandernden Inhalten folgt, erfährt mehr übers Wohnen in Favoriten, in Wien und anderswo. Die Zahlen und Daten im lokalen wie internationalen Vergleich konfrontieren, berühren und regen in ihrer Unmittelbarkeit zu Diskussion und Austausch an. Unterwegs öffnen sich private Wohnungen, Höfe und Stiegenhäuser – die Bewohner*innen teilen ihre Wohnwirklichkeiten und -träume.