Zukunftshof

Vorreiter war der ehemalige Haschahof in Favoriten schon immer! So stellte man den Haschahof im Jahr 1987, als einer der ersten Wiener Landwirtschaftsbetriebe, auf biologischen Landbau um und war seit 1991 ein anerkannter Biobetrieb mit Rindern, Schafen, Hühnern, Getreide- und Gemüseanbau. Von Anfang an wollte man die Kund*innen möglichst nah an den Ursprung der Nahrungsmittel heranführen. So wurden ab dem Jahr 1987 Pflückgärten angeboten und wurde zum größten Selbsternteprojekt Wiens durch das sich tausende Wiener*innen mit frischen Lebensmitteln selbstversorgten.

© Nicolò Degiorgis, 2020
Stadt-Praxis So, 18 OKT 2020
15:30–17:30
© Nicolò Degiorgis, 2020
Treffpunkt: Rosiwalgasse 41-43
Rosiwalgasse 41-43, 1100 Wien
16A Rosiwalgasse

Zukunftshof Haschahof

Das ehemalige landwirtschaftliche Gut Haschahof in Rothneusiedl am südlichen Rand von Wien ist erfolgreich vor dem Abriss bewahrt worden. Die neu gegründete Genossenschaft »Zukunftshof« will das Gut in einer 25-jährigen Zwischennutzung zu einem Zentrum für Stadtlandwirtschaft und interdisziplinäre Stadtteilentwicklung umgestalten. Die kollaborierende Kunsthalle Exnergasse versucht künstlerische Interventionen vor Ort zu initiieren. Bei der Begehung des Haschahof-Geländes wird das Projekt Zukunftshof vorgestellt und diskutiert.