Foto: Rasande Tyskar (CC BY-NC 2.0)
Sa, 9 OKT 2021
14:00–15:00

Festivalzentrale
Nordwestbahnstraße 16, 1200 Wien
U6 Dresdner Straße (7 Gehminuten), Straßenbahn 5, O (5 Gehminuten), Bus 5a Brigittagasse (3 Gehminuten)

Analyse von Strategien urbaner Bewegungen und Akteur*innen

Dikussionsrunde

Von den Häuserkämpfen der 1980er Jahre, den Platzbesetzungen des Arabischen Frühlings 2011, Occupy Wallstreet, M15 Madrid, Syntagma Square Athen, Gezi Park Istanbul, October Revolution in Beirut ab 2019 bis zum Umbrella Movement in Hongkong; von der Recht-auf-Stadt-Bewegung über das munizipalistische Fearless-Cities-Netzwerk zu Kampagnen wie Deutsche Wohnen enteignen oder Platz für Wien: Die Welt ist in Bewegung und das Ringen um eine demokratische, sozial gerechte und nachhaltige Zukunft in vollem Gange. Gleichzeitig sinkt der Anteil der Stadtbewohner*innen, die die Möglichkeit haben, traditionelle Formen demokratischer Beteiligungen wie das Wahlrecht in Anspruch nehmen zu können ebenso wie die Zahl derjenigen, die sich davon noch irgendeine Auswirkung auf ihr Leben versprechen. Wo gilt es anzusetzen, um die urbane Gesellschaft demokratischer zu gestalten? Wie steht es um das Verhältnis Top-down/ Bottom-up, formell/informell? Welche Chancen haben (munizipalistische) Bürger*innenplattformen wie Barcelona en Comú das politische System tatsächlich zu verändern? Wie sind Bewegungen wie die Gelbwesten einzuschätzen.