BeL: NEUBAU – Aleppoer Weg
Jörg Leeser von BeL Architekten plant Neubau und Selbstbau für 10 Millionen Menschen
29.9.2016 21:00 Fabrique im Gängeviertel I Valentinskamp 34a, 20355 Hamburg I Anreise: U2 Gänsemarkt

Lässt sich Aneignung und „Selbermachen“ hochskalieren? Neubauten für 10 Millionen Menschen in 12 Jahren: Wie das geht, zeigt das Kölner Büro BeL auf der aktuellen Biennale in Venedig. Dabei setzen die Architekten auf eine Kombination aus effizienten Großstrukturen und 50% Selbstbau, auf citynahen Neubau statt Obergrenzen Panik.


BeL Soziätät für Architektur

Lässt sich Aneignung und „Selbermachen“ hochskalieren? Neubauten für 10 Millionen Menschen in 12 Jahren: Wie das geht, zeigt das Kölner Büro BeL auf der aktuellen Biennale in Venedig. Dabei setzen die Architekten auf eine Kombination aus effizienten Großstrukturen und 50% Selbstbau, auf citynahen Neubau statt Obergrenzen Panik.
Was derzeit fast utopisch klingt, setzen BeL in Bezug zur Geschichte der Nachkriegszeit: Auch damals bekamen 10 Millionen Flüchtlinge überall Siedlungen gebaut, über 1000 mal gibt es die „Königsberger Strasse“ aus den Fünfziger Jahren. Anders als damals, plant BeL den „Aleppoer Weg“ mit Gemeinschaftsflächen und urbaner Infrastruktur, mit modularen Elementen und genug Platz, statt Folgeunterkunftsgedränge, zentral und mit hoher Dichte, mit selbstgemachter Unterschiedlichkeit.

Skalierung Galore!


KATEGORIEN: Vortrag | Diskussion, Hamburg, Vortrag

TAGS: Hamburg, Refugees, Neubau, Sozialer Wohnbau, Selbstbau

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