Cooperative Playground Lab

Von 2. bis 11. Oktober mutiert die urbanize!-Festivalzentrale zum Cooperative Playground: Im Ambiente eines ehemaligen Finanzgebäudes im Zentrum Wiens, das seit Mitte September auch Flüchtlingen als Not-Unterkunft dient, lässt urbanize! gemeinsam mit den beteiligten KünstlerInnen, StadtaktivistInnen und StadtforscherInnen Theorie praktisch werden: Zusammen mit dem Roten Kreuz und den Menschen vor Ort erproben wir Möglichkeiten eines solidarischen Do It Together, bieten Workshops an und richten Spielräume ein, bauen Möbel, um die Aufenthaltsqualität für die Flüchtlinge zu verbessern, veranstalten Filmabende u.v.m. Join us!

dérive

Wir waren beeindruckt von der Vielzahl an internationalen TeilnehmerInnen, der Vielfalt an Ideen und Rückmeldungen auf unseren offenen Call. Rund 50 Projekte und 150 internationale StadtmacherInnen aus Wissenschaft, Kunst und Aktivismus kommen während des Festivals auf rund 1.000 m2 zusammen, um Wissen zu teilen, kooperative Prozesse zu erproben, Ideen zu entwickeln, zu testen und zu präsentieren.

Seit dem Aufruf zu Beteiligung hat sich einiges verändert: Seit Mitte September teilen wir das Gebäude der urbanize! Festivalzentrale mit einer Vielzahl an Flüchtlingen, die hier eine Not-Unterkunft finden. Gemeinsam mit dem Roten Kreuz, das vor Ort die Menschen betreut, lassen wir mit den TeilnehmerInnen des Cooperative Playgrounds und vielen freiwilligen Helfern Theorie praktisch werden: Das Festival wird Schnittstellen der Beteiligung für die BewohnerInnen vor Ort schaffen und dringend benötigte Infrastruktur entwerfen und bauen: Spielräume für Kinder designen, Möbel für die Gangflächen des Gebäudes entwerfen und bauen, Filmabende veranstalten und Workshops für Jugendliche anbieten, Freiräume gestalten und vieles mehr. Mitarbeit ist jederzeit willkommen!

Zusammen mit den Lab-Hosts werden im Cooperative Playground 10 Tage lang Werkzeuge für innovative kooperative Prozesse erprobt und in der Praxis getestet, Arbeitsprozesse dokumentiert und an kollaborativen Praktiken für den urbanen Raum gearbeitet.
Die gemeinsam produzierte Wandzeitung präsentiert in der Festivalzentrale laufend die Prozesse, das urbanize!-Festivalradio in Kooperation mit Radio Orange, Stadtradio und Radio derive berichtet live vom Geschehen.

Das Programm des Collaborative Playground entwickelt sich im gemeinsamen Prozess zwischen Lab-TeilnehmerInnen, Flüchtlingen vor Ort und dem Festivalpublikum. Lectures, Workshops und Veranstaltungen werden täglich in der Festivalzentrale, via Website, Facebook und Twitter angekündigt. BesucherInnen sind herzlich eingeladen, sich an den Arbeitsprozessen, Workshops und Lectures zu beteiligen.

Täglich von 17 bis 19 Uhr startet das Collaborative Playground Vorabendprogramm mit offenen Arbeitssitzungen, Präsentationen, Lesungen, Diskussionen oder Workshops der TeilnehmerInnen. Gemeinsam mit Festivalgästen, Cooperative Playground TeilnehmerInnen, den Menschen vor Ort und dem urbanize! Publikum stürzen wir uns in das Abenteuer Zusammen, wollen Erfahrungen teilen, Theorie in Praxis verwandeln und Solidarität spürbar werden lassen.
Join us!

Alle Veranstaltungen des Cooperative Playground

Öffnungszeiten Cooperative Playground (ab 3.10.2015):

Residents + Workshop-Gäste: täglich ab 10 Uhr
Präsentationen: täglich 17 – 19 Uhr
Ausstellung + Bar: Mo, Mi, Do 17 – 23 Uhr, Fr – So 10 – 24 Uhr (Di, 6.10. keine Bar!)

Cooperative Playground Programm

Das Programm des Cooperative Playground entsteht im Prozess.
Täglich von 17 bis 19 Uhr laden die Residents zu Präsentationen, Lectures, Lesungen, Diskussionen und offenen Arbeitssitzungen. Und es gibt zahlreiche Möglichkeiten zum Mitbauen, Mitdenken und Mitgestalten der Projekte in Workshops und Arbeitsprozessen. Das Programm wird laufend aktualisiert und auf Facebook, Twitter, im urbanize! Festival-Blog und im analogen Timetable in der Festivalzentrale veröffentlicht.

Tägliche Programm-Updates:

http://www.urbanize.at/2015/articles

https://www.facebook.com/derivemagazin

https://twitter.com/derivemagazin%20%28#urbanize15%29

Erreichbarkeit: U3, U4, S-Bahnen: Landstraße-Wien Mitte

TeilnehmerInnen des Cooperative Playground Lab:

Work hard play harder
adhocrates collectives

Work hard play harder: Ein künstlerisches Experiment, das einen Spielraum für Kinder anbietet - für die Vereinbarkeit Arbeit und Kind von ungewöhlichen Umgebungen, wie dem urbanize!-Festival eben. http://www.adhocrates.net

VIN 2115 - eine Utopie in 3 Plakaten
Atelier Am Stein

Das Design-Kollektiv Atelier Am Stein stellt unter dem Motto “Do It Together” eine urbane Utopie in drei Plakaten vor. http://www.amstein.at

Demenz fühlen
Cornelia Bast | Antonia Eggeling

Die Künstlerinnen Cornelia Bast und Antonia Eggeling zeigen mit einem künstlerischen Tool, wie sich Zustände von Demenz anfühlen - und ermöglichen damit nicht Erkrankten sich in ihre Lage zu versetzen. Denn die Volkskrankheit Demenz geht uns alle etwas an! http://demenzfuehlen.com

Creditocracy
Gina Battistich | Raimund Schumacher

Das performative Spiel Creditocracy dreht sich rund um die Finanzwelt, es lässt Regeln und Verhaltensweisen, etwa Wachstumsziele und fadenscheinige Geschäfte auf- und erleben. Gewonnen wird nur, wenn kooperiert wird, wider den Verlockungen des Wettbewerbs.

Infosystem als Erste Hilfe für Flüchtlinge
buero bauer

Was können ein GestalterInnen zur aktuellen Flüchtlingslage beitragen? Flüchtlinge im Notquartier in der Vorderen Zollamtsstrasse 7 brauchen nach ihrer Ankunft vor allem eines: verlässliche Information. Wo finde ich medizinische Versorgung, Essen und die Schlafplätze? Wie komme ich mit der U-Bahn zum Bahnhof und wie lautet meine Adresse? Ein sprachübergreifendes, iconbasiertes Info- und Leitsystem hilft jetzt vor Ort, entwickelt von buero bauer in enger Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz. Als wir davon hörten, dass das Urbanize Festival auch Services für Flüchtlinge anbietet, wurde das System rasch auf die Festivalräume erweitert. Jetzt verbindet es Festival und Flüchtlingsquartier ganz selbstverständlich.

Displaced. Refugees and the city - offenes Seminar
Bink | PROSA | TU WIEN

Die Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien lädt zu einer offenen Projektwoche von 5. - 9. Oktober 2015: Sie verbindet zwei Lehrveranstaltungen und setzt sich gemeinsam mit PROSA - Projekt Schule für Alle und bink - Initiative Baukulturvermittlung für junge Menschen mit Raumbedürfnissen, Bildungserfordernissen, Teilhabe von Geflüchteten in Wien und Österreich sowie den Positionierungen von Planenden und Gestaltenden auseinander. Eingeladen sind alle Interessierten.

Vienna in a Room
Dalia Dukanac | Ivana Jelić

Vienna in a Room ist eine interaktive Video-Szenographie, die die Stadt als gemeinsame Spielwiese präsentiert. Im Raum sind zwei Ebenen zu sehen: Die sich horziontal bewegende Video-Projektion von Wien und eine Wandzeichnung, die vor Ort gemeinsam mit FestivalbesucherInnen entsteht. Eine persönliche Aneignung des Straßenraums, die von den projizierten Fassaden ausgeht, aber nicht identisch mit ihnen ist.

urbanize! Festivalradio
Eine Kooperation von Radio Orange, Stadtradio und Radio dérive

Das urbanize! Festivalradio eröffnet in der Festivalzentrale sein Radiostudio. Gemeinsam gestalten die RadiomacherInnen Sendungen zum Festivalgeschehen, laden zum Reinhören an der Hör-Bar ein und zu Radio-Workshops. Kommt vorbei und hinterlasst uns eure Ideen und Gedanken über Möglichkeiten einer gemeinsamen Produktion von Stadt. Tune in! http://o94.at

Siebdruckwerkstatt / Zine-Werkstatt / Infoladen KuKuMA | re:active | Feministisches Street Art Kollektivs Wien

Das Kunst- und Aktivismus-Kollektiv re:active lädt in die Werkstatt: In der Siebdruck-Werkstatt kann nur die Technik erlernt werden - es besteht auch die Möglichkeit, die urbanize! Festivalprints auf T-Shirts, Taschen oder selbst mitgebrachte Textilien zu drucken. Die Zine-Werkstatt lädt ins Universum der (Fan-)Zine-Produktion und der extra eingerichtete Info-Laden offeriert thematisch fokusierte Informationen zur freien Entnahme oder gegen freie Spende.

Wohnbauförderung ZUSAMMEN denken
Forum Wohnbaupolitik

Wohnbauförderung in den Dienst der Gesellschaft und des sozialen Miteinanders stellen! Das Forum Wohnbaupolitik entwickelt dementsprechende Forderungen und Handlungsanleitungen. http://forumwohnbaupolitik.at

Never Walk Alone
Christopher Frett | Florian Puschmann

Über eine Videoinstallation und ein Researchboard wird ein soziales Experiment präsentiert, das ausgehend von der Frage „Allein oder gemeinsam?“ die alltäglichen Wege neu gestaltet. 

Stadtteilpartnerschaften
GB*9/17/18

Die Gebietsbetreuung 9/17/18 lädt mit zwei „Briefkästen“ dazu ein, leerstehende oder wenig genutzte Geschäftslokale oder andere Objekte anderen, raumsuchenden Personen oder Gruppen zur Verfügung zu stellen. Platz ist für Angebots- und Nachfrage-Zettel. http://www.gbstern.at/ueber-die-gb/standorte/gb91718/

Café des Visions
Anna Graber

Als mobiler Dorfplatz zieht das Café des Visions mit Fahrrad und Anhänger umher und erforscht das Entwicklungspotential seines jeweiligen Standortes. Die Cafélounge lädt zum Verweilen ein und eröffnet – wie das Café auf dem Dorfplatz - ein Forum, in welchem Ideen gesponnen und diskutiert werden können: Was wünscht du dir für diesen Ort? Café des Visions verbindet Wünsche und Räume. Es gibt seinem jeweiligen Standort eine Vision, wie er sich entwickeln könnte, in Form eines ständig wachsenden ‘Raumtatoos’. Cafébesucher/innen sind eingeladen, sich beim Entwickeln der Visionen und beim Aufmalen zu beteiligen.

Mapping Seestadt Aspern / Café des Visions
Anna Graber

Mapping Seestadt Aspern ist der Titel einer Forschungsreise des Café des Visions in die Seestadt Aspern. Die dort entstehende gebaute und gelebte Stadt wird betrachtet, als wäre sie ein weisser Fleck auf der Landkarte eines eben entdeckten Kontinentes. Das Kartographieren erfolgt wie bei den alten Entdeckern mittels Zeichnungen und Forschungstagebüchern und wird zusammengefasst in einer Wunschkarte der Seestadt Aspern. Diese wird bei urbanize! gezeigt und zur Diskussion gestellt. Die Durchführung der Tour ist wetterabhängig. Aktuelle Daten auf http://www.cafe-des-visions.ch

Frame Work (Urban Barn Raising)
Elisabeth Haid | Josef Schröck | Simon Oberhammer | Stefanie Meyer | Johannes Humer | Doris Dopfer | Patrick Eberle u.a.

Das Projekt inszeniert in der Festivalzentrale eine etwas andere Form des Barn Raisings, die jedoch angelehnt ist an die frühere US-amerikanischen Tradition des Mittleren Westen, Scheunen oder Stallungen im Kollektiv aufzustellen. In einem der Innenhöfe bauen sie gemeinsam mit FestivalbesucherInnen einen Pavillon auf, reduziert auf seine raumdefinierenden Bestandteile.

Neun Portraits kollektiver Häuslichkeiten
Sarah Haubner | Konrad Scheffer

Wie weit geht die Möglichkeit, kollektives Handeln, wie es mit dem öffentlichen Raum assoziiert wird, in den häuslichen Raum auszudehnen? In diesen neun Portraits zeigen Sarah Haubner und Konrad Scheffer Architekturen auf, die als Knotenpunkte innerhalb eines kollektiven Aktionsfeldes gelesen werden können. Als diskursiver Beitrag ist das Projekt kritische Reflexion, um Formen der sozialen Raumorganisation auszuloten. Es handelt sich um raumgewordene Narrationen, die verschiedene Berührungspunkte des häuslichen Alltags aufgreifen und verarbeiten. Dabei entstehen Typologien, die sich der Dialektik aus Raum und Objekt entziehen. In diesem architektonischen Vakuum liegen die Potentiale für eine kollektive Zukunft.

Übungsmeute für Fundamentaltechniken
Florentina Hausknotz

Eine Philosophin, ein Tisch, lose Stühle – sollen zum Gespräch einladen. Etwas Freiraum zum Liegenlassen von Ideen unterschiedlichster Substanz. Übungsmeute für Fundamentaltechniken: Die Verbindung im Materiellen kann über Unterschiede und Gleichheiten von Basissituationen erforscht werden.

Nischen
Charlotte Heller | Daniel Röggla | Julia Puchegger

Die Installation Nischen präsentiert eine Typologie urbaner Nischen in 1:1-Modellen: Nischen als Orte persönlicher Erinnerungen, Schlafgelegenheit oder Versteck.

Testing Relay
Hidden Institute

RELAY THE EVERDAY! Das Hidden Institute entwickelt, erprobt und erforscht praxisnahe Strategien und Infrastrukturen für emanzipatorische Praktiken und liefert Vorlagen für weitere Aktionen. http://hidden-institute.org/

Verständigungsbüro
Interpixel

Eine künstlerische Versuchsanordnung: Interpixel erforscht mit ihrem Verständigungsbüro die innerstädtische Kommunikation von Olten, einer Schweizer Kleinstadt im Mittelland. Geprägt ist diese von topografischen, postindustriellen und baulichen und sozialen Zäsuren infolge des Aufschwungs der 1960er Jahre. http://www.interpixel.com

Living Together: Rückzugsräume für Frauen und Kinder in Flüchtlingsunterkünften
Adrian Judt | Magdalena K T Maierhofer | Torben Spieker | Janna Wieland

Gemeinschaftliches Wohnen und insbesondere die Unterbringung von vielen Menschen an einem Ort führt zu zahlreichen Konflikten und erfordert ein stetiges Aushandeln. In dem Research & Design Lab sollen Strategien erforscht, entwickelt und getestet werden, wie in bestehenden Flüchtlingsunterkünften durch einfache bauliche und funktionale Interventionen Rückzugszonen für Frauen und Kinder geschaffen werden können. https://rd30thesis.wordpress.com/about/

Save the Space
kampolerta

Inspiriert durch den Trend der Living Room Escape Games inszeniert kampolerta ein Aufgaben- und Rätsel-Spiel: Save the Space! Genauer: den Stadt(Frei)Raum, der von InvestorInnen, Gentrifizierung und Überwachung bedroht wird. http://kampolerta.blogspot.co.at

PRATUM - Freiräume für Alle!
Kaiserwiese Für Alle!

Die überparteiliche Bürger*inneninitiative Kaiserwiese Für Alle! widmet sich in ihrem Beitrag dem Grünen Prater und seinen Wiesen.Portraits vielfältiger innerstädtischer Freiräume eines einzigartigen, vor weiterer Schrumpfung zu bewahrendem Wiener Parkraumes werden gezeigt. https://kaiserwiese.wordpress.com

Stadtgewimmel
Vera Kluser

Vera Klusers Wimmelbild Stadtgewimmel versteht sich als ethnografisches Stadtportrait und vereint mittels Collagier-Techniken Geschichten aus dem Quartier, die sich während der Festivalperiode zutragen.

„We can’t learn German on the Warteliste!
Kollektiv Offene Deutschkurse

Das Kollektiv Offene Deutschkurse bietet in der urbanize!-Zentrale Deutschkurse an und stellt damit ein Werkzeug der Selbstermächtigung für StädtebewohnerInnen zur Verfügung. https://offenedeutschkurse.wordpress.com/

Urbane Kommunikation
Julia Köpper

Julia Köpper präsentiert und setzt eine Mikro-Studie fort, die künstlerische und interventionistische Werkzeuge urbaner Intervention untersucht.

Agentur für Gehkultur
Marie-Anne Lerjen

Komm, wir gehen zusammen! Spazieren als Form der Kollaboration. lerjentours, die Agentur für Gehkultur, ist auf dem Cooperative Playground unterwegs. http://www.lerjentours.ch

The Skatepark in a Box
Ralf Maier | Marcel Wiegard

Auf einer einzigen Holzpalette befindet sich das Material inkl. Werkzeug und Anbauanleitung, um sich seinen eigen Skatepark zu bauen - Die Rückeroberung des öffentlichen Raumes.

For Sale Award
Mietenwahnsinn stoppen

Auch Wiens dritter Bezirk qualifiziert sich für den For Sale Award: Eine Stadtexpedition begibt sich zu ausgewählten Neubauten und Abrisshäusern als Anschauungsobjekte für derzeitige Spekulationsgeschäfte am Wiener Wohnungsmarkt. http://mietenwahnsinn.rechtaufstadt.at/tag/wien/

Stadt in Progress
Murmel Comics

Das Kollektiv Murmel Comics zeichnet gemeinsam mit den FestivalbesucherInnen am Wandgemälde Stadt in Progress und präsentiert zwischendurch ihr neues Comicbuch ,Stadt‘. http://www.murmel-comics.org

After the Game
Andreas Nader

Eine Fotoausstellung stellt selbstgebaute Basketballkörbe in den Städten Vilnius und Manila gegenüber. Die Fotos dienen als Inspiration für eigene DIY-Korbkonstruktionen - in der Festivalzentrale und dem umliegenden Stadtraum.

Just around your corner
Andrea Navarrete | Joanna Zabielska

Just around the corner greift, im Sinne der Aneignung des öffentlichen Raums, die Street Food Tradition auf: Mini-Picnics an der Türschwelle der Festivalzentrale, Dokumentation im Innenraum.

Wandzeitung
Offene Redaktion

urbanize! eröffnet im Collaborative Playground eine offene Zeitungs-Redaktion mit dem Ziel, das Festivalgeschehen und den Arbeitsprozess im Labor, Ideen, Gedanken und Statements von TeilnehmerInnen, Festivalgästen und Publikum zu dokumentieren und zu veröffentlichen. Willkommen sind Texte, Fotos, Zeichnungen, Pläne, Collagen, Kochrezepte, Zitate, Statements, Logbuch-Einträge und was auch immer sonst sich zu gedruckten Nachrichten verarbeiten lässt, zu Theorie und Praxis eines kooperativen Urbanismus. Die Beiträge werden in regelmäßigen Abständen zu einer Wandzeitung verarbeitet und in der Festivalzentrale tapeziert. Mitmachen erwünscht!

Come together/ plan forever ?!!
octagon – Raum für Architektur und Urbanes

Ein Möbel? Ein Werkzeug? Ein Medium? Ein Objekt zur Förderung der Kommunikation sucht die Auseinandersetzung mit dem urbanen Raum und liefert eine Arbeitsgrundlage für eine gemeinsame Urbanität.

Flowing along!
Paola Picazo

Flowing Along ist ein Pay Forward-System für Softdrinks im Barbereich der urbanize!-Festivalzentrale: FestivalbesucherInnen hinterlassen Geld für Getränk für andere mit wenig Einkommen. Post-Its an der Wand zeigen an, wie es um diese Getränke-Kassa gerade steht.

Salon Public Happyness
PlanBude

ist ein interdisziplinäres Team aus den Feldern Planung, Kunst, Soziale Arbeit, Film, Musik, Architektur, hervorgegangen aus der AG Planung der Stadtteilkonferenz „St. Pauli selber machen“. Einige Mitglieder haben die ESSO-Initiative unterstützt, andere Park Fiction geplant und durchgesetzt.

Mókus Riviéra – Reise durchs Achte Budapester Weltmeer
Pneuma Szöv.

Mókus Riviera zeigt eine fiktionale Doku einer absurd-komische Adaption der Dreigroschenoper in den Straßen Budapests, die in Kollaboration zwischen AktivistInnen, Obdachlosen, KünstlerInnen und PasantInnen entstanden ist. Der Bürgermeister der Budapester Josefstadt wird in ein Rieseneichhörnchen verwandelt!

»of stories and space«
Raumstation

In der Festivalzentrale und im öffentlichen Raum lässt das Weimarer Kollektiv Raumstation eine Installation und Collage entstehen, die das unbewusste Zusammensein in der Stadt vor Augen führt. http://raumstationweimar.tumblr.com

Theatre Open Space
Christoph Kirchberger | Zoë Schreckenberg | Frauke Steiner | Bernadette Strobl | Bernadette Strobl | Fabienne Swoboda | Joanna Zabielska

Theatre Open Space lädt zu performativen Versammlungen und ganzkörperlichen Selbst-, Fremd- Raum- und Gruppenwahrnehmung anhand von Aktionswerkzeugen. http://www.theatreopenspace.com

Der Personal Adventure Automat
Street Game Conspiracy

Die Street Game Conspiracy lädt zur Telefonperformance: Ein Automat verspricht das „Abenteuer Ihres Lebens“, SchauspielerInnen und Publikum begeben sich auf ein personalisiertes Abenteuer, das die Wahrnehmung des öffentlichen Raumes zu verändern soll. http://playvienna.com

ARBEIT WACHSTUM KUNST
Otmar Wagner

Kooperatives Work-Out im Liegestuhl. Mit Musik und Sounds zur Förderung des gemeinsamen Rhythmus.

© 2015 UR5ANIZE!
 INTERNATIONALES FESTIVAL FÜR URBANE ERKUNDUNGEN, WIEN.
Web: artisticbokeh