Displaced. Refugees and the City
Offene Projektwoche Stadt, Raum und Flucht
5.10.2015 10:00 - 8.10.2015 16:00 Festivalzentrale, Marxergasse 1 | 1030 Wien | Erreichbarkeit: U3, U4, S-Bahnen, Landstraße-Wien Mitte

Kostenbeitrag: Freie Spende! | Von 5. bis 8. Oktober, jeweils 10 - 16 h | Eine Veranstaltung der TU Wien - Fakultät für Architektur und Raumplanung - Institut für Kunst und Gestaltung 1, SKuOR, PROSA - Projekt Schule für Alle! und bink - Initiative Baukulturvermittlung für junge Menschen | Emails mit verbindlicher Anmeldung (nur gesamte Projektwoche möglich) bis 30. September an info@skuor.tuwien.ac.at

Architektur- und Raumplanungsstudierende, junge Flüchtlinge, Lehrende und externe TeilnehmerInnen der Projektwoche machen sich gemeinsam auf die Suche nach Qualitäten unüblicher Lernorte. In kooperativen Aktionen werden Positionen entwickelt und die Räume der Festivalzentrale umgestaltet: Der Cooperative Playground als Modell und Katalysator für neue Formen des informellen Lernens, miteinander und voneinander.


Renate Stuefer

Die Projektwoche Displaced. Refugees and the City thematisiert, wie man mit und von Flüchtlingen in der Stadt über ihre räumlichen Bedürfnisse lernen kann, welche disziplinären Diskurse, Strategien und Positionen es gibt, um die Flüchtlinge zu unterstützen und schließlich wie und ob man aus diesem Verständnis andere Herangehensweisen an eine faire Raum- und Wohnungspolitik als konkrete Utopie entwickeln kann.
Das Projekt nähert sich diesen Fragestellungen zunächst in experimenteller und künstlerischer Weise an. Die im Displaced-Team mitwirkenden jungen Flüchtlinge (Prosa), Architektur- und Raumplanungsstudierenden (TU Wien), Lehrenden (Prosa, TU Wien), ProjektpartnerInnen und Gäste bringen über das konkrete Tun ihre individuellen Fähigkeiten ein. Erste Zielsetzung dieser partizipativen Aktionsforschung ist die themenbezogene inhaltliche, räumliche und kulinarische Vorbereitung des urbanize!-Diskussionsabends Displaced. Stadt, Raum und Flucht am Do, 8.10. um 19 Uhr. Über das konkrete raumbezogene Handeln entstehen verbale und nonverbale Kontakte, Bedingungen und Bedürfnisse können individuell und kollektiv ausverhandelt, im wechselseitigen Kontakt ausprobiert und bewertet werden. Das gemeinsame Konzipieren und Benutzen führt Positionen und Handlungsoptionen zusammen und setzt die - emotionale und kognitive - Bewusstmachung von Raum(bedürfnissen) in Gang.
Die Projektwoche ist Symbol und Ausgangspunkt für eine kooperative Praxis, die auf ein zukunftsfähiges Miteinander zielt und angesichts der aktuell höchst brisanten Herausforderungen (räumliche) Potenziale aktiviert – und in einem ersten Schritt informelle Lernräume für junge Flüchtlinge in Wien schafft.

Kostenbeitrag: Freie Spende!

Die Teilnahme steht für Interessierte offen. Emails mit verbindlicher Anmeldung (nur gesamte Projektwoche möglich) bis 30. September an info@skuor.tuwien.ac.at.

Erreichbarkeit: U3, U4, S-Bahnen, Landstraße-Wien Mitte

Eine Veranstaltung der
TU Wien, Fakultät für Architektur und Raumplanung, Institut für Kunst und Gestaltung 1 (Karin Harather, Renate Stuefer),
SKuOR (Sabine Knierbein, Elina Kränzle, Nikolai Roskamm und Amila Sirbegovic),
PROSA - Projekt Schule für Alle! (Azra Bajrica, Sina Farahmandnia, David Füllekruss, Osama Zatar) und
bink - Initiative Baukulturvermittlung für junge Menschen.


KATEGORIEN: Workshop

TAGS: Bildungsräume, Stadtkultur, Öffentlicher Raum, Solidarität, Verteilungsgerechtigkeit, Raum- und Wohnungspolitik, Migration, Flucht

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